Studium BWL mit Marketing Schwerpunkt

Du hast Bock auf Marketing, willst dich aber nicht gleich zu Studienbeginn darauf festnageln? Die Lösung für alle, die bei der Studienwahl auf Nummer Sicher gehen wollen: Ein BWL Studium mit Marketing Schwerpunkt! So lernst du die wichtigsten Marketing-Basics und bleibst trotzdem offen für alles, was die Wirtschaftswissenschaften zu bieten haben. Die Infos rund um den spannenden Studiengang gibt’s bei uns.

Einleitung

Schon klar, du findest Marketing spannend. Aber was, wenn das mit euch doch mehr Sommerromanze als Bund fürs Leben ist? Gut möglich, dass schon nach ein, zwei aufregenden Semestern der Glitter ab ist – und dein Herz stattdessen für Controlling, Personalwesen oder sogar Rechnungswesen schlägt. Gute Nachrichten für alle Unentschlossenen: Fast jeder BWL Studiengang bietet Marketing im Wahlbereich an.

In unserer Datenbank findest du neben speziellen Marketing-Studiengängen vor allem BWL Studiengänge mit ausgeprägtem Marketingschwerpunkt. Wer dort nicht fündig wird, bekommt eine komplette Übersicht aller deutschen Hochschulen, die BWL mit Marketingvertiefung anbieten, auf BWL-Studieren.com.

Tipp für Unentschlossene: Marketing vs. BWL Studium

Du schwankst noch zwischen einem „richtigen“ Marketing Studium und der „light“ Variante als Teil von BWL? Wir haben uns für dich den Kopf zerbrochen und das Für und Wider abgewogen: BWL mit Schwerpunkt Marketing oder nur Marketing studieren?

Zum Schnellcheck

Wusstest du, dass...

... BWL mit über 200.000 Immatrikulierten fast doppelt so viele Studenten hat wie Maschinenbau?

... die Abbruchquote in BWL mit 27 Prozent unter dem allgemeinen Durchschnitt liegt?

... die erste Milka-Kuh für den Werbespot tatsächlich lila angemalt wurde?

Studium BWL mit
Schwerpunkt Marketing:
Alle Infos

Studieninhalte

Wer BWL studiert, wird zum wirtschaftswissenschaftlichen Generalisten ausgebildet. Von Personalwesen über Controlling bis zum Rechnungswesen und natürlich Marketing: im BWL Studium erwirbst du breites Know-how rund um Unternehmensführung und Co. Marketing als Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre wird dir also in jedem betriebswirtschaftlichen Studium in irgendeiner Form begegnen. Viele Hochschulen bieten aber darüber hinaus die Möglichkeit, Marketing explizit als Vertiefung bzw. Schwerpunkt zu wählen.

Im BWL Studium kannst du allgemein mit folgenden Inhalten rechnen:

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
  • Rechnungswesen
  • Steuern
  • Kostenrechnung
  • Investition und Finanzierung
  • Personalwesen
  • Controlling
  • Marketing
  • Recht
  • Makro- und Mikroökonomie
  • Volkswirtschaftslehre
  • Statistik / Wirtschaftsmathematik
  • Unternehmensführung
  • Evtl. Wirtschaftsenglisch
  • Evtl. Softskills

Marketing als Vertiefung

Die meisten Hochschulen geben ihren Studierenden die Möglichkeit, sich in einem oder mehreren Bereichen der BWL zu spezialisieren – z.B. Marketing. Wie viele Veranstaltungen du in deinem Schwerpunktfach hast und welche Inhalte konkret behandelt werden, ist von Hochschule zu Hochschule verschieden: von Online oder Social Media Marketing über Marktforschung bis hin zu Verkaufspsychologie.

Voraussetzungen

Voraussetzung für das Studium ist zunächst die Hochschulreife: also das Abitur für die Zulassung an einer Uni, die Fachhochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife für ein Studium an einer Fachhochschule. Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Studium sogar ohne Hochschulreife möglich – genaue Infos dazu gibt’s bei den Studienberatungen bzw. auf den Webseiten der Hochschulen.

Bewerbung & Zulassung

So zahlreich wie das Studienangebot im Bereich BWL sind auch die Zulassungsmodalitäten der Hochschulen. An manchen Unis und FHs entscheidet allein ein Numerus Clausus über die Zulassung, andernorts musst du ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen und beispielsweise ein Motivationsschreiben einreichen oder Auswahlgespräche absolvieren. Genauere Infos zum jeweiligen Zulassungsverfahren bekommst du bei den Hochschulen. Generell gilt: Informiere dich rechtzeitig, um keine wichtigen Fristen zu verpassen

Persönliche Voraussetzungen

Eins ist klar: An Mathe wirst du im BWL Studium mit Marketing Schwerpunkt nicht vorbeikommen. Du musst kein begnadetes Genie auf dem Gebiet sein – ein passables Zahlenverständnis solltest du aber mitbringen. Wichtig sind außerdem gute analytische Fähigkeiten sowie das Interesse an betriebswirtschaftlichen Inhalten – und natürlich an Marketing.

Dauer und Verlauf

Das Studium dauert meist sechs, selten auch sieben Semester. Im letzten Semester schreibst du eine Bachelorarbeit und erhältst schließlich entweder den akademischen Titel Bachelor of Arts (B.A.) oder Bachelor of Science (B.Sc.).

BWL mit Marketing Schwerpunkt: So funktioniert‘s

Es gibt zwei unterschiedliche „Modelle“, wie Marketing als Schwerpunkt in BWL Studiengänge integriert sein kann: entweder kommen die Vorlesungen und Seminare aus dem Marketing Schwerpunkt erst im 5. und 6. Semester dazu, oder die Vertiefung zieht sich von Anfang an durch das gesamte Studium. Einen solchen Studienverlauf mit Veranstaltungen aus dem Vertiefungsbereich ab dem ersten Semester bieten z.B. die HS Pforzheim, die DHBW (duales Studium BWL-Dienstleistungsmanagement/-marketing), oder die HWTK (Vertiefung Marketingkommunikation/PR) an. Hier musst du dich dann allerdings – ähnlich wie im speziellen Marketing Studium – bereits vor Studienbeginn für die Spezialisierung im Bereich Marketing entscheiden.

Weiter verbreitet – vor allem an Universitäten – ist allerdings die erste Variante: Das BWL Studium ist in den ersten Semestern allgemein gehalten, du entscheidest dich erst später für eine Vertiefung. Der Vorteil hier: Du musst dich nicht schon im ersten Semester auf die Vertiefung Marketing festlegen und kannst es dir problemlos noch anders überlegen. Dafür musst du recht lange warten, bis du dich wirklich intensiv mit Marketingthemen beschäftigen kannst. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile – es kommt darauf an, was du willst.

Studienformen

Das Studienangebot im Bereich Wirtschaftswissenschaften ist riesig – wer BWL mit Marketingschwerpunkt studieren will, hat also die Qual der Wahl. Vom klassischen Vollzeitmodell über das berufsbegleitende oder duale Studium bis hin zu Fernstudiengängen: für jeden findet sich das passende Studienmodell. In unserer Datenbank kannst du dir mit ein paar Klicks ruckzuck eine Übersicht über das Studienangebot verschaffen.

Mehr Infos rund um das BWL Studium gefällig?

Auf BWL-Studieren.com findest du weitere Informationen allgemein zum BWL Studium, Studieninhalten, Karriereaussichten und Co.

Studieninhalte

Das Masterstudium BWL mit Marketing Schwerpunkt baut auf dein wirtschaftswissenschaftliches Bachelorstudium auf. Egal ob du im Erststudium bereits Marketing als Vertiefung gewählt hast oder nicht – hier kannst du deine Marketingkenntnisse ausbauen und dich in diesem spannenden Teilbereich der BWL spezialisieren.

Inhaltlich knüpft das Studium an die betriebswirtschaftlichen Grundlagen aus deinem Bachelorstudium an. Allgemeine BWL Vorlesungen und Seminare wirst du darum kaum bzw. nur im ersten Semester im Curriculum finden. In der Regel machen Wahlpflichtmodule einen Großteil der Studieninhalte aus. Hier vertiefst du dein Know-how in bestimmten Teilbereichen der Betriebswirtschaft. Dabei gilt: Selbst wenn du dich für einen Marketingschwerpunkt entscheidest, bedeutet das nicht, dass du nur Veranstaltungen aus dem Marketingbereich belegst. Marketing macht auch hier nur einen Teil des Studiums aus, daneben hast du z.B. Veranstaltungen aus den Bereichen

  • Strategisches Management
  • Accounting
  • Finance
  • Personalwesen
  • Controlling
  • Unternehmensführung
  • Kommunikation / Verhandlungsführung
  • Quantitative Methoden

Marketing Master oder BWL mit Marketing

Wer sich möglichst „spitz“ auf Marketing spezialisieren möchte, ist mit einem speziellen Marketing-Masterstudiengang vermutlich besser beraten, als mit BWL mit Marketingschwerpunkt. Die konkreten Lehrpläne unterscheiden sich allerdings von Hochschule zu Hochschule und Studiengang zu Studiengang – mal ist der Marketingschwerpunkt stärker ausgeprägt, mal weniger. Darum solltest du dir die Studienverlauf- und Modulpläne genau anschauen, wenn du die richtige Studienwahl treffen willst. Das gilt umso mehr, wenn du dich im Bachelorstudium schon recht intensiv mit Marketing beschäftigen konntest – schließlich willst du im Masterstudium möglichst viel Neues dazu lernen und nicht schon Bekanntes wiederholen.

Voraussetzungen

Um zum Masterstudium zugelassen zu werden, musst du bereits ein wirtschaftswissenschaftliches Bachelorstudium absolviert haben.

Zulassungsverfahren

Die Zulassungsverfahren sind an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich geregelt: Mal werden alle Bewerber bis zu einer Bachelorabschlussnote von beispielsweise 2,5 mehr oder weniger automatisch zugelassen, mal gibt es einen Numerus Clausus oder andere Auswahlverfahren. Dann musst du z.B. ein Motivationsschreiben einreichen oder wirst zu Auswahlgesprächen eingeladen. In jedem Fall solltest du dich frühzeitig über den Bewerbungsablauf an den Unis bzw. FHs deiner Wahl informieren.

Persönliche Voraussetzungen

Im Grunde gelten dieselben persönlichen Voraussetzungen wie für das betriebswirtschaftliche Bachelorstudium: Gute Mathematikkenntnisse und ein sehr gutes analytisches Denkvermögen. Besonders, wenn du dich für einen Studiengang mit internationaler Ausrichtung interessierst, solltest du außerdem mindestens gute Englischkenntnisse mitbringen.

Dauer und Verlauf

Das BWL Masterstudium mit Marketingschwerpunkt dauert drei bis vier Semester. Bei dreisemestrigen Studiengängen musst du in der Regel vorher ein siebensemestriges Bachelorstudium absolviert haben – oder die fehlenden Creditpoints nachholen.

Im ersten Semester hast du meist Methodenvorlesungen und/oder recht allgemeine Veranstaltungen zu BWL und VWL. Spätestens ab dem zweiten Semester vertiefst du dein Wissen in bestimmten betriebswirtschaftlichen Teilbereichen, vor allem natürlich im Schwerpunkt Marketing. Manchmal ist im dritten Semester entweder ein Praktikum, ein Auslandssemester oder ein längeres Forschungsprojekt vorgesehen.

Im letzten Semester schreibst du deine Masterarbeit. Das Studium schließt mit dem Master of Arts (M.A.) oder Master of Science (M.Sc.) ab.

Studienformen

Den Studiengang BWL mit Marketingschwerpunkt kannst du entweder klassisch in Vollzeit, berufsbegleitend, im dualen Modell oder flexibel als Fernstudium studieren.

14 Hochschulen, die BWL mit Marketing Schwerpunkt anbieten

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Karriere nach dem Studium

BWL Absolventen, die im Bachelor- und/oder Masterstudium die Vertiefung Marketing gewählt haben, sind beim Berufseinstieg besonders flexibel: Sie kommen sowohl für Jobs im Marketing als auch in anderen betriebswirtschaftlichen Bereichen in Frage. Grundsätzlich gilt bei der Bewerbung: Je mehr Praxiserfahrung du bereits im Studium über Praktika und Nebenjobs im für die jeweilige Stelle relevanten Bereich sammeln konntest, desto besser. Perspektiven hast du z.B. im Management von Unternehmen, in Unternehmensberatungen oder im Vertrieb.

Mit einem BWL Abschluss und Marketing Schwerpunkt, Praktika oder sogar noch einem Nebenjob im Marketing, hast du z.B. gute Aussichten auf Positionen in Marketingabteilungen oder Marketing- bzw. PR-Agenturen.

Gehalt

Wer drei bis fünf Jahre in das Studium investiert, will natürlich wissen, mit welchem Einkommen er am Ende ungefähr rechnen kann. Eins vorab: Allgemeingültige Aussagen zum Thema Gehalt sind grundsätzlich schwierig. Viele Faktoren spielen bei der Höhe des Lohns eine Rolle: Neben deiner Praxiserfahrung und deiner Abschlussnote zum Beispiel die Unternehmensgröße oder auch das Bundesland. Konkrete Zahlen, die man in bekannten Gehaltsvergleichsportalen findet, können zwar grundsätzlich zur Orientierung dienen, sind aber dennoch mit Vorsicht zu genießen.

Wir haben trotzdem ein wenig recherchiert: Laut karista.de z.B. kannst du als BWL’er im Marketing mit einem Einstiegsgehalt von ca. 2.500 Euro Brutto rechnen – weniger, als etwa im Einkauf oder Controlling. Mit einigen Jahren Berufserfahrung wird das erwartbare Einkommen mit 3.000 bis 4.200 Euro angegeben. Im Marketing ist der Einstieg über Trainee-Programme außerdem nicht unüblich. Dann verdienst du in den ersten sechs bis zwölf Monaten deutlich weniger, durchläufst dafür aber eine Art Ausbildung.

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