Wie viel Mathe im Marketing Studium?

Schüler fragen:

„Marketing interessiert mich total. Ich frage mich aber, wie viel Mathe man da im Studium so hat? Marketing gehört ja zu BWL und das hat doch viel mit Mathe zu tun. Muss ich gut in Mathe sein, um das Studium zu schaffen?“

Studenten antworten:

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Andreas, Student der Fresenius

Ein BWL Studium gibt grundsätzlich auch Einblicke in die Mathematik, nichts desto trotz sollte diese Gewichtung nicht überbewertet werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Matheanteil während meinem BWL Studium weniger komplex ausgefallen ist, als während dem Abitur. Im Marketing Studium sollte die Finanzmathematik einen Begriff darstellen und sicherlich kommt es z.B. in Marktforschungsvorlesungen zu Schnittstellen mit mathematischen Ansätzen. Jedoch stellt dies im Marketing eine eher untergeordnete Rolle dar und wird weniger komplex behandelt.

Cihan, Student der FH Wien der WKW

Man sollte zumindest ein gewisses Zahlenverständnis mitbringen, aber ein Mathe-Genie braucht man nicht zu sein.

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Janna, Studentin der HTW des Saarlandes

Braucht man Mathe im Marketing Studium? JA!!! In der BWL wird sehr gerne in den ersten Semestern mit Mathematik- und Statistik-Modulen ausgesiebt. Die Studieninhalte haben dabei meist wenig mit dem späteren Stoff zu tun, trotzdem muss man sie lernen... Der spätere Anteil an Mathematik ist abhängig vom Themengebiet. Beispielsweise gibt es im Kaufverhalten oder dem Handelsmarketing einige wenige Indizes zu berechnen, die Gebiete bestehen aber fast nur aus Theorie. In der Marktforschung hingegen spielen statistische Methoden eine Rolle. Multivariate Analyseverfahren sind anspruchsvoll und werden meist mit Hilfe von Statistiksoftware wie SPSS oder R unterstützt. Streng genommen handelt es sich aber ausschließlich um Mathe, auch wenn der Computer alle Rechnungen übernimmt, benötigt man ein gewisses mathematisches Verständnis. Das Studium besteht aber nicht aus semesterweise Beweise rechnen und Formeln, die nur noch Buchstaben enthalten, dafür gibt es das Mathematik-Studium. ;)

Franca, Studentin der HS Pforzheim

Ich denke, jeder, der das Abitur geschafft hat, der kommt auch mit der Mathe im Studiengang Marketing klar. Das Niveau lässt sich mit dem der Oberstufe des allgemeinbildenden Gymnasiums vergleichen - mir kam es sogar noch etwas einfacher vor. Während des gesamten Studiums gab es nur einen einzigen klassischen Mathekurs, bei dem zum Großteil bekannter Stoff wiederholt wurde. Zusätzlich gibt es noch einige wenige mathelastige Kurse, die aber auch von denjenigen, denen Mathe nicht sonderlich liegt, mit etwas Fleiß zu schaffen sind.

Porträtfoto einer Studentin
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Julia, Studentin der FHM Hannover

Grundkenntnisse in Mathe sollten vorhanden sein, aber man hat kein Mathe mehr, wie man es aus der Schule kennt. Rechnungswesen ist ein reines Lernfach und später in BWL und Statistik beziehen sich die Rechnungen meist auf Fälle und daher ist es gut nachvollziehbar.

Nora, Absolventin der Fresenius

Der Bereich Mathematik hängt komplett von der Uni/HS ab. In meinem Bachelor in Würzburg bestand das Studium zum größten Teil aus Mathematik, was mir persönlich auch sehr gefallen hat. Mit etwas mehr Übung haben es auch weniger matheaffine Freunde von mir geschafft. An der Fresenius musste ich während meines gesamten Masterstudiums wiederum nicht eine einzige Rechnung lösen.

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