Marketing privat oder staatlich studieren?

Das Studienangebot im Marketing Bereich ist riesig. Du wirst bei der Suche nach passenden Hochschulen feststellen, dass es sowohl private als auch staatliche Unis und FHs gibt, die Marketing(management), Kommunikation/PR oder Werbung als Studiengang anbieten. Welche Unterschiede es zwischen den beiden Hochschulformen gibt, verraten wir dir hier.

Du entscheidest!

Ob Bachelor oder Master – sowohl das private als auch das staatliche Studium haben Sonnen- und Schattenseiten. Entscheidend ist neben der Finanzierung in erster Linie die Frage, wie du studieren möchtest: Straff organisiert oder doch lieber freier? Das hat nicht nur immer mit privat und öffentlich zu tun, sondern auch damit, ob es sich um eine Uni, FH oder Akademie handelt. Am Ende liegt die Entscheidung bei dir.

Tipp

Staatlich oder privat studieren? Wir haben bei Studis und Absolventen nachgefragt.

Zu den Antworten

Marketing privat
oder staatlich studieren?

Marketing privat studieren

Private Hochschulen pflegen eine besondere Nähe zur Wirtschaft und sind deshalb sehr praxisorientiert. Wer also Wert darauf legt anwendungsorientiert zu studieren, ist mit einer privaten Einrichtung gut beraten. Praxisbezug kann gerade im Marketing ein großer Pluspunkt sein. Aber es gibt natürlich noch mehr Vorteile: Kleine Studiengruppen, eine gute technische Ausstattung und moderne Räumlichkeiten machen das Studieren hier sehr angenehm. Meistens wird die Regelstudienzeit eingehalten, weil das Studium gut organisiert ist – der Zeitplan für Seminare und Prüfungen ist oft vorgegeben. 

Im Studium Kontakte knüpfen

Durch die begrenzte Studierendenzahl ist der Kontakt zu Dozenten außerdem wesentlich intensiver als an einer öffentlichen Hochschule. Es ergeben sich oft schon im Studium hilfreiche Kontakte in die Wirtschaft.

Andere Auswahlverfahren

Die Unterschiede zwischen privaten und staatlichen Hochschulen beginnen schon bei der Bewerbung. Während die Öffentlichen bei der Auswahl ihrer Studierenden meist ganz klassisch auf den NC setzen, durchläufst du bei privaten Hochschulen zum Teil umfangreiche Auswahlverfahren: Vom Motivationsschreiben über persönliche Gespräche bis zu Assessment Centern und Eignungstests. Dein Abischnitt ist zwar nicht der beste, du bist aber hochmotiviert und interessierst dich wirklich für Marketing? Während ein hoher NC dein Aus an einer öffentlichen Uni oder FH bedeuten kann, hast du in den Zulassunsgverfahren der privaten Hochschulen immer noch gute Karten!

Hohe Kosten

Der wortwörtliche Preis der guten Rahmenbedingungen sind die Studiengebühren, die sich monatlich auf bis zu 500 Euro belaufen und für viele eine Hürde darstellen. Allerdings gibt es auch hier Mittel und Wege, die Finanzierung zu stemmen

Marketing staatlich studieren

Das Studium an einer öffentlichen Hochschule kann ebenfalls sehr praxisorientiert ausfallen – vorausgesetzt, du studierst an einer FH. An Universitäten liegt der Fokus stärker auf der Vermittlung von Theorie.

Vor- und Nachteile an einer Uni

Überhaupt unterscheidet sich die Studienorganisation zwischen Uni und FH. An einer Uni wird man weniger „an die Hand genommen“, was heißt, dass Eigeninitiative, Organisationsfähigkeit und Motivation besonders gefördert werden. An den FHs ist es ähnlich wie bei den privaten Institutionen: es gibt Stundenpläne, die eingehalten werden müssen. An einer öffentlichen Uni kann man also wesentlich freier und eigenständiger studieren, Schwerpunkte ggf. individueller setzen oder auch mal in ganz andere Fächer reinschnuppern. Dafür hat man dann den Nachteil unter Umständen den Hörsaal mit sehr vielen Kommilitonen teilen zu müssen. Gerade in BWL-Vorlesungen kann es richtig voll werden. Der persönliche Kontakt zu Professoren und Dozenten bleibt dann schnell auf der Strecke.

Geringe Kosten

Der größte Vorteil der öffentlichen Hochschulen sind die geringen Kosten: Statt hoher monatlicher Gebühren musst du nur 200 bis 300 Euro pro Semester zahlen – und erhältst dafür oft sogar noch ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. In NRW hast du damit sogar freie Fahrt im ganzen Bundesland.

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