Muss ich gut Englisch können?

Schüler fragen:

„Auf den Webseiten der Hochschulen steht oft, dass man gute oder sogar sehr gute Englischkenntnisse für ein Marketing Studium braucht. Mich würde mal interessieren, ob man im Studium später dann wirklich so viel Englisch braucht?“

Studenten antworten:

Porträtfoto eines Studenten

Andreas, Student der Fresenius

Gute Englischkenntnisse sind eher hochschulabhängig. Während an einigen Hochschulen die Vorlesungen sowohl in Deutsch als auch in Englisch stattfinden, gibt es wiederum einige Hochschulen, an denen lediglich in Deutsch gelehrt wird. Im Masterstudiengang hat die englische Sprache sicherlich einen höheren Stellenwert. Im Marketing generell sind Englischkenntnisse vorteilhaft, um auf eine breitere Menge an Quellen zuzugreifen.

Janna, Studentin der HTW des Saarlandes

Der Englisch-Anteil an den Hochschulen und Universitäten ist sehr unterschiedlich. Es gibt Studiengänge, in denen ausschließlich auf Deutsch unterrichtet wird, es gibt aber auch Studiengänge, die in beiden Sprachen oder überwiegend in englischer Sprache unterrichten. Grundsätzlich sollte jeder mit den Englisch-Kenntnissen aus dem Abitur in der Lage sein, eine englische Lehrveranstaltung zu besuchen und größtenteils zu verstehen. Wer große Probleme mit Englisch hat, sollte entweder gezielt nach Studiengängen mit geringem Englisch-Anteil suchen oder das vielfältige Fremdsprachenangebot an der Uni oder Hochschule nutzen, um die Kenntnisse zu verbessern. Gerade in Englisch gibt es eine Vielzahl an Kursen. Auf das Marketing Studium bezogen, kommt man spätestens bei der Abschlussarbeit nicht mehr um Englisch herum. Ein Großteil der Fachtexte in Veröffentlichungen sowie die großen Marketing-Journals sind auf Englisch geschrieben.

Porträtfoto einer Studentin
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Julia, Studentin der FHM Hannover

Man sollte schon gut Englisch können, vor allem, weil heutzutage viel im Bereich Marketing auf Englisch ist. Ich hatte ein Jahr Business Englisch. Den meisten Firmen ist es auch wichtig. Sehr gutes Englisch reicht, es muss nicht fließend sein.

Nora, Absolventin der Fresenius

Ich habe weder in meinem Bachelor-, noch im Masterstudium irgendwelche Englischkenntnisse benötigt. Ganz selten gab es mal einen englischen Text. Aber das waren Ausnahmen, trotz teilweise englischer Bezeichnung des Studiums. Zudem ist Englisch zum größten Teil eine Übungssache. Das Schulenglisch ist im realen Leben nur eine kleine Grundlage, viel wichtiger ist es auch zu sprechen. Daher rate ich jedem zu einem Auslandsaufenthalt.

Porträtfoto einer Studentin
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Bernard, Absolvent der Karlshochschule

Englisch sollte man nicht fürs Studium lernen, sondern, weil es heute „Weltsprache“ ist und man einfach überall auf der Welt arbeiten und leben kann, wenn man fließend Englisch spricht. Besonders Unternehmen (Konzerne), die international agieren, setzen das voraus. Der Karlshochschule ist das schon lange klar, mitunter deshalb findet das Studium ab dem 3. Semester komplett auf Englisch statt. Wenn man also bis dahin nicht bereits gut Englisch spricht, werden die ersten zwei Semester, in denen man nochmals intensiv Englischkurse besucht, kein Leichtes werden. Doch so oder so: Man sollte seine Englischkenntnisse im 21. Jahrhundert auf ein hohes Level heben!

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