Ist Marketing nicht überlaufen?

Schüler fragen:

„Gefühlt jeder Dritte will nach der Schule irgendwas mit Marketing machen. Ich würde ungern in einem richtigen „Massenstudiengang“ in überfüllten Hörsälen sitzen… Sind die Studiengänge im Marketingbereich nicht total überlaufen?“

Studenten antworten:

Porträtfoto eines Studenten

Felix, Student an der ISM

Da ich an einer privaten Universität studiere, kann ich mich nicht über überlaufene Hörsäle beschweren und habe daher leider auch keinen Einblick, wie es an öffentlichen Hochschulen diesbezüglich aussieht. Wozu ich mich besser äußern kann, ist die Situation am Arbeitsmarkt. Für mich ist ein essentieller Aspekt des Studiums, dass man parallel möglichst viel Arbeitserfahrung in verschiedenen Praktika und Werkstudententätigkeiten sammelt. Wer nach dem Studium genügend Arbeitserfahrung mitbringt, sollte in der Regel auch eher weniger Probleme haben einen Job zu finden. Gerade da sich das Marketing in Hinblick auf die rasante Entwicklung von digitalen Werbeformen laufend weiterentwickelt, sind immer wieder junge Absolventen gefragt, die mit den neuen Medien umzugehen wissen!

Franca, Studentin der HS Pforzheim

Tatsächlich hört man sehr häufig, dass BWL ein Massenstudiengang ist und auch Marketing trifft auf hohe Beliebtheit. Trotzdem habe ich nicht die Erfahrung gemacht, dass Hörsäle total überfüllt sind, da eben nur eine beschränkte Anzahl an Studienplätzen vergeben wird. Zu Beginn der ersten beiden Semester kann es zwar schon vereinzelt vorkommen, dass man in Hörsälen keinen freien Stuhl mehr bekommt, im Laufe des Studiums werden die Kurse aber immer spezifischer, die Klassen kleiner und die Hörsäle leerer. Vor allem an einer Hochschule herrscht eine schulklassenähnliche Atmosphäre.

Porträtfoto einer Studentin
Porträtfoto eines Studenten

Micha, Student der design akademie berlin

Irgendwas mit Medien und irgendwas mit Marketing ist ein Unterschied! In privaten Unis sind die Studiengänge nicht überlaufen. Marketing ist ein sehr breites Feld und mit den meisten Studiengängen spezialisiert man sich bereits auf einen der Bereiche, daher verteilen sich auch die Studenten. Bei privaten Unis muss zudem ein Einstellungstest gemacht werden, dort wird bereits gefiltert und es gibt eine Obergrenze für die Anzahl an Studenten - das lassen sich die Unis natürlich auch gut bezahlen.

Sascha, Absolvent der RFH

Ich habe meinen Bachelor sowie Master auf Privatunis gemacht. Das ist zwar teuer, jedoch hat es den Vorteil, dass nur max. 30 Leute in der Vorlesung sitzen und du einen viel persönlicheren Draht zu deinen Professoren erhältst. Außerdem bekommst du durch diese kleinen Unterrichtsgruppen viel mehr vom Lernstoff mit und musst nicht in überfüllten Unisälen auf der Treppe sitzen.

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